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Geheimnisse teilen

Erstelle einen geheimen Link, sende ihn an deinen Empfänger und prüfe über den Beleg, was damit passiert ist. Du kannst eigenen Inhalt eingeben oder ein Passwort zum Teilen generieren lassen.

Eine kürzere Anleitung findest du unter Dein erstes Geheimnis senden.

Du brauchst kein Konto, um einen geheimen Link zu erstellen und ihn selbst zu versenden. Wenn du angemeldet bist, kannst du das Feld für die Empfänger-E-Mail nutzen und Belege später unter Dashboard und letzte Geheimnisse wiederfinden. Geheimnisse, die du abgemeldet erstellst, werden deinem Konto später nicht hinzugefügt. Bewahre deshalb ihre Beleg-Links auf, wenn du ihren Status prüfen möchtest.

Inhalt eingeben oder einfügen. Speichere zuerst eine eigene Kopie, wenn du den Inhalt später noch brauchst. Eingegebener Inhalt wird dir nach dem Erstellen des Links nicht mehr angezeigt. Link erstellen bleibt deaktiviert, bis du Inhalt eingibst.

Prüfe den Inhalt nach dem Einfügen. Das Formular kürzt Eingaben, die über das Zeichenlimit hinausgehen. Der Server lehnt Inhalte oberhalb seines Byte-Limits separat ab, ohne sie zu kürzen. Buchstaben mit Akzenten, nicht-lateinische Schriften und Emoji können mehrere Bytes belegen, sodass Inhalte unterhalb des angezeigten Zeichenlimits trotzdem abgelehnt werden können.

Passwort generieren. Dabei wird ein zufälliges Passwort mit der Länge und den Zeichensätzen erzeugt, die der Dienst vorgibt. Im Webformular lassen sich diese Einstellungen nicht ändern.

Ohne Passphrase kann der generierte Wert innerhalb eines kurzen Zeitfensters nach dem Erstellen einmal auf dem Beleg angezeigt werden. Mit Passphrase wird er auf dem Beleg nie angezeigt; der Empfänger muss ihn über den geheimen Link aufdecken.

Das Erstellungsformular für angemeldete Nutzer öffnet beim Generieren eines Passworts den Beleg, auch wenn Auf Seite bleiben aktiviert ist. Diese Einstellung gilt, wenn du eigenen Inhalt eingibst. Speichere den generierten Wert, bevor du den Beleg verlässt; nach einem Neuladen kann er nicht erneut angezeigt werden. Siehe die vollständigen Anzeigebedingungen für generierte Passwörter.

Wähle die kürzeste Ablaufzeit, mit der dein Empfänger realistisch zurechtkommt. Im Formular lautet jede Option etwa Läuft ab in 7 Tage. Wenn diese Lebensdauer endet, wird das gespeicherte Geheimnis gelöscht, auch wenn niemand es aufgedeckt hat.

Welche Lebensdauern verfügbar sind, hängt vom Dienst und deinem Plan ab. Anonymes Teilen hat eine eigene maximale Lebensdauer. Bei einer selbst gehosteten Instanz konfiguriert der Betreiber die verfügbaren Optionen; siehe Umgebungsvariablen.

Der Beleg bleibt doppelt so lange bestehen wie die gewählte Lebensdauer des Geheimnisses, gerechnet ab dem Erstellen. So kannst du auch dann noch nachsehen, was passiert ist, wenn das Geheimnis nicht mehr verfügbar ist.

Jeder, der den geheimen Link hat, kann das Geheimnis aufdecken. Mit einer Passphrase werden sowohl der Link als auch die Passphrase benötigt; der Dienst prüft nicht, ob es sich um den vorgesehenen Empfänger handelt.

  • Sende die Passphrase über einen anderen Kanal als den Link, zum Beispiel per Telefonanruf, wenn du den Link per E-Mail verschickst.
  • Bewahre die Passphrase sicher auf. Onetime Secret kann sie weder nachschlagen noch wiederherstellen, und sie wird auch benötigt, um das Geheimnis vorzeitig zu löschen.
  • Eine falsche Passphrase deckt das Geheimnis weder auf noch verbraucht sie es. Wiederholte Fehlversuche werden durch eine Ratenbegrenzung gedrosselt.

Die Passphrase ist eine Zugriffsprüfung, nicht der Verschlüsselungsschlüssel für den Inhalt. Einen Überblick über Verschlüsselung und Datenverarbeitung des Dienstes findest du unter Datenschutz.

Sende nach dem Erstellen des Geheimnisses den geheimen Link, dessen Adresse /secret/ enthält. Den Beleg-Link unter /receipt/ behältst du für dich.

Kopiere den geheimen Link in deinen Chat, dein Ticket oder deine E-Mail. Wenn du angemeldet bist, kannst du stattdessen im Erstellungsformular eine Empfänger-E-Mail-Adresse eingeben:

  • Die E-Mail enthält den Link, nicht den Inhalt des Geheimnisses oder die Passphrase.
  • Die Adresse wird vor dem Erstellen geprüft, aber diese Prüfung belegt nicht, dass die Nachricht zugestellt oder gelesen wurde.
  • Werden mehrere Adressen angegeben, wird nur die erste per E-Mail benachrichtigt. Erstelle für jede Person, die den Inhalt aufdecken soll, ein eigenes Geheimnis. Wird ein Link weitergeleitet, erhält nicht jeder Empfänger eine eigene Möglichkeit zum Aufdecken.

Das Laden des Links öffnet eine Bestätigungsseite, ohne das Geheimnis zu verbrauchen. Erst Klicke zum Anzeigen ruft den Inhalt einmalig ab. Ein E-Mail-Scanner oder eine Chat-Vorschau, die nur die Seite lädt, verbraucht das Geheimnis nicht; Software, die die Aktion zum Aufdecken auslöst, kann es verbrauchen.

Nach dem Aufdecken kann der Empfänger eine eigene Kopie des Inhalts speichern oder weitergeben. Die Einmal-Beschränkung gilt für den Abruf aus Onetime Secret.

Decke dein eigenes Geheimnis nicht zum Testen auf. Damit verbrauchst du es, bevor dein Empfänger es lesen kann. Ein angemeldeter Ersteller sieht möglicherweise eine Warnung; bei einem abgemeldet erstellten Geheimnis kann die App den Ersteller nicht erkennen.

Öffne stattdessen den Beleg. Das Laden des Belegs verbraucht die Aufdeck-Möglichkeit des Empfängers nicht. Er zeigt:

  • Neu: Der geheime Link wurde noch nicht in der Vorschau geöffnet.
  • Vorschau angezeigt: Der Link wurde geladen, ohne den Inhalt aufzudecken. Auch ein Scanner kann diesen Status auslösen; er identifiziert nicht deinen Empfänger.
  • Enthüllt: Ein Aufdecken war erfolgreich, mit Zeitangabe. Das beweist nicht, dass die vorgesehene Person den Inhalt gelesen hat.

Weitere Status und die Bedingungen für die Anzeige eines generierten Passworts findest du unter Dein Beleg. Halte den Beleg geheim: Wer ihn besitzt, kann ein ungelesenes Geheimnis löschen, sofern er bei Bedarf auch die Passphrase angibt.

Wie du optionale E-Mail-Benachrichtigungen beim Aufdecken aktivierst, steht unter Einstellungen.

Öffne den Beleg und wähle, das ungelesene Geheimnis zu löschen. Bestätige die Aktion und gib die Passphrase ein, falls eine festgelegt wurde. Das Löschen entfernt das gespeicherte Geheimnis dauerhaft. Der Empfänger sieht dieselbe Seite für nicht verfügbare Geheimnisse wie bei einem abgelaufenen oder bereits aufgedeckten Link.

Wenn du die Passphrase verlierst, kannst du das Geheimnis nicht löschen; es unterliegt weiterhin der gewählten Ablaufzeit. Sobald ein Geheimnis aufgedeckt wurde, kann das Löschen keine Kopie entfernen, die der Empfänger gespeichert hat. Wenn du ein Passwort oder einen API-Schlüssel zurückziehen musst, den jemand bereits gelesen hat, ändere oder widerrufe ihn in dem System, das ihn ausgestellt hat.